Spende an die Tafel Vilsbiburg – Dank für starkes ehrenamtliches Engagement

Veröffentlicht am 11.02.2026 in Soziales

Eine Spende in Höhe von 500 Euro überreichten die beiden SPD-Kreisvorsitzenden Ruth Müller, MdL, und Erste Bürgermeisterin Sibylle Entwistle an die Tafel Vilsbiburg. Das Geld stammt aus den Einnahmen der Veranstaltung mit Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm am Kirchweihsonntag, die von der Landkreis-SPD organisiert wurde.

Vorständin Brigitta Grünewaldt nahm die Spende dankbar entgegen und berichtete im Gespräch von der wertvollen, aber auch herausfordernden Arbeit der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Die Nachfrage nach Unterstützung sei in Vilsbiburg aktuell stabil, doch die logistischen und organisatorischen Anforderungen blieben hoch. „Ohne das großartige Engagement vieler Freiwilliger wäre diese wichtige Arbeit gar nicht möglich“, so Grünewaldt.

Sibylle Entwistle betonte, wie wichtig die Tafel für den gesellschaftlichen Zusammenhalt sei: „Die Tafel ist weit mehr als eine soziale Einrichtung – sie ist ein Ort der Menschlichkeit, an dem Verantwortung und Mitgefühl ganz selbstverständlich gelebt werden.“

Die Tafelkunden erhalten Lebensmittel, die von den Supermärkten oder Großhändlern ansonsten vernichtet werden würden, weil die Angebotsfrist vorbei ist oder schon wieder frischere Ware in die Regale geräumt werden muss. Über 200 Personen zwischen Geisenhausen und Velden werden so jede Woche von der Vilsbiburger Tafel mit Obst, Gemüse, Brot und auch Milchprodukten versorgt, die zum Wegwerfen zu schade sind. Viele Ehrenamtliche sind jede Woche mit dem Einsammeln, Sortieren, Einräumen und Ausgeben der Lebensmittel beschäftigen.

 

Auch Ruth Müller unterstrich die Bedeutung des ehrenamtlichen Einsatzes: „Gerade in Zeiten steigender Lebenshaltungskosten zeigt sich, wie wichtig die Arbeit der Tafeln in unserer Region sind. Sie leisten einen Beitrag, der nicht in Zahlen zu fassen ist – weil er Menschen unmittelbar hilft.“

 

Die Spende soll die laufende Arbeit der Tafel unterstützen und zugleich ein Zeichen der Wertschätzung für alle sein, die sich dort regelmäßig engagieren, bedankten sich die beiden SPD-Politikerinnen auch bei den Ehrenamtlichen für ihre Arbeit.

 

Homepage SPD Landkreis Landshut

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.