
Mit einem gut besuchten und inhaltlich starken Wahlkampfauftakt ist die SPD Landshut am Dienstagabend im Zollhaus in den Kommunalwahlkampf gestartet.

Mit einem gut besuchten und inhaltlich starken Wahlkampfauftakt ist die SPD Landshut am Dienstagabend im Zollhaus in den Kommunalwahlkampf gestartet.
Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, sich ein persönliches Bild von den Zielen der SPD und ihrer Oberbürgermeisterkandidatin Patricia Steinberger zu machen.
Im Mittelpunkt des Abends stand eine Talkrunde unter dem Motto „Starke Frauen. Starke Kommunen. Zukunft vor Ort gestalten“. Zu Gast war die ehemalige Bonner Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann, die gemeinsam mit Patricia Steinberger über soziale Stadtentwicklung, Frauen in Verantwortung und die Bedeutung kommunaler Politik diskutierte.
Moderiert wurde der Abend von Anja König, Fraktionsvorsitzende der SPD im Landshuter Stadtrat. Sie führte souverän durch die Veranstaltung und stellte die Verbindung zwischen kommunalpolitischer Erfahrung und den aktuellen Herausforderungen in Landshut her.
In der Talkrunde machte Bärbel Dieckmann deutlich, wie entscheidend Kommunalpolitik für den gesellschaftlichen Zusammenhalt ist. „Städte sind das Rückgrat unserer Demokratie. Hier entscheidet sich, ob soziale Gerechtigkeit gelebt wird oder nicht“, so Dieckmann. Sie unterstrich die Notwendigkeit, Kommunen handlungsfähig zu halten – insbesondere bei den Themen Wohnen, Integration und sozialer Infrastruktur, die sie mit Erzählungen aus ihrer Zeit als Oberbürgermeisterin untermauerte.
Patricia Steinberger stellte ihre zentralen Ziele für Landshut vor und betonte, dass bezahlbares Wohnen, eine familienfreundliche Stadtentwicklung und eine Politik des Zuhörens für sie im Mittelpunkt stehen. „Wir haben 2018 mit dem Bürgerentscheid endlich die Gründung einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft vorantreiben können, bei der von konservativer Mehrheitsseite allerdings immer noch die Handbremse angezogen bleibt.“ Es gehe hierbei nicht nur um die Schaffung von Wohnraum, sondern um die Schaffung von Vermögen für die Stadt in Form von eigenen Wohn-Immobilien und diese sollten durchmischt sein, für jeden Geldbeutel. „Wirtschaftlich denken und menschlich handeln ist dabei die Devise. Ich will ein Landshut, das für alle Generationen und alle Einkommensschichten lebenswert bleibt – eine Stadt, die niemanden zurücklässt“, so die Oberbürgermeisterkandidatin. Wichtig sei ihr dabei der direkte Kontakt zu den Menschen unserer Stadt und so will sie auch von Beginn an wieder eine Bürgersprechstunde einführen. Auf die Frage, warum gerade Frauen sich mehr einmischen, und für kommunalpolitische Ämter kandidieren sollen, stellte Steinberger klar: „Wir sind hier im Stadtrat das beste Beispiel. Wir sind 13 Frauen von 44 Stadträt:innen und wir haben bewiesen, dass wir lösungsorientierter arbeiten, weil es für uns nicht um Machtgehabe oder eigenes Ego geht, sondern um die Politik für die Stadt und ihre Menschen.“ Neben dem jährlichen Frauenplenum sei ein gemeinsamer Aufruf gestartet worden, damit sich mehr Frauen für eine Kandidatur in den Stadtrat entscheiden und es sei eine gemeinsame Veranstaltung unter dem Titel: „Meet and Greet – Lerne deine Stadträtinnen kennen“ fraktionsübergreifend organisiert worden. „Wir Frauen stellen die Hälfte der Bevölkerung und das sollte sich auch im Stadtrat so wiederspiegeln.“
Einen besonderen Akzent setzte die spontane Einbindung der Landtagsabgeordneten und SPD-Landratskandidatin Ruth Müller am Ende der Veranstaltung. Anja König wies darauf hin, dass die SPD nicht nur einen Oberbürgermeister- und Stadtratswahlkampf führe, sondern zusätzlich gemeinsam mit dem Landkreis einen Regionswahlkampf. Ruth Müller griff diesen Gedanken auf und machte deutlich, dass zentrale Zukunftsfragen nicht an der Stadtgrenze enden: „Verkehr, Gesundheitsversorgung, Bildungsangebote und Kultur müssen gemeinsam gedacht werden – Stadt und Landkreis gehören zusammen.“
Die große Resonanz und die vielen interessierten Gespräche im Anschluss zeigten, dass der Wahlkampfauftakt den Nerv der Zeit traf. Die SPD Landshut präsentierte sich als geschlossenes Team mit klaren inhaltlichen Schwerpunkten und einer starken Kandidatin an der Spitze.
Auf dem Foto v. l.: Jona Münch, Lucie Pable, Fabian Dobmeier, Patricia Steinberger, Gerd Steinberger, Anja König, Kim Seibert-Hogenkamp, Bärbel Dieckmann, Ruth Müller, Niklas Fuchs
Homepage SPD Landkreis Landshut
Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.
- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.
Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.
Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.
Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.
Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!
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Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.