20 Jahre Integrationsarbeit in Altdorf

Veröffentlicht am 14.01.2026 in Soziales

SPD überreicht Spende an Nachbarschaftstreff „DOM“

Seit mittlerweile 20 Jahren ist der Nachbarschaftstreff „DOM“ in Altdorf eine feste Anlaufstelle für Begegnung, Bildung und Integration. Anlässlich dieses Jubiläums besuchte die SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller gemeinsam mit Vertretern des SPD-Ortsvereins Altdorf den Treff und überreichte eine Spende in Höhe von 500 Euro.

Der Betrag stammt aus dem Erlös des Imkerempfangs, den Ruth Müller im vergangenen November veranstaltet hatte. „Der Nachbarschaftstreff DOM leistet seit zwei Jahrzehnten unglaublich wertvolle Arbeit für den gesellschaftlichen Zusammenhalt – und das mit großem Engagement und viel Herzblut“, so Müller.

Der Nachbarschaftstreff DOM wird jährlich von rund 7.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern genutzt. Die Angebote reichen von Sprachkursen und Bildungsarbeit über Erwachsenen- und politische Bildung bis hin zu offener Jugendarbeit, Demokratie-Bildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung. Geleitet wird der Treff von Mascha Sidorova-Spilker, die beim Termin einen Einblick in die vielfältigen Projekte gab. Insgesamt 13 Mitarbeitende betreuen unter anderem Garten- und MINT-Projekte.

Der SPD-Bürgermeisterkandidat Hans Wagner hob hervor, wie wichtig die verlässliche Unterstützung solcher Einrichtungen durch die Kommunen sei. Stadt und Landkreis Landshut sowie die Marktgemeinde Altdorf beteiligen sich zu gleichen Teilen an der Finanzierung des Treffs – ein starkes Zeichen für gemeinsame Verantwortung.

Auch Marktgemeinderat Georg Wild bedankte sich ausdrücklich für die Arbeit des Nachbarschaftstreffs. Als Lehrer wisse er aus eigener Erfahrung, wie bedeutend Bildungs- und Integrationsangebote seien, und könne dafür nur größte Wertschätzung ausdrücken.

Der Besuch machte deutlich: Der Nachbarschaftstreff DOM ist aus Altdorf nicht wegzudenken – und bleibt auch in Zukunft ein zentraler Ort für Integration, Bildung und Miteinander.

 

Homepage SPD Landkreis Landshut

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.