Ruth Müller, MdL kandidiert für das Amt der Landrätin im Landkreis Landshut

Veröffentlicht am 11.09.2025 in Kommunalpolitik

Der SPD-Kreisvorstand im Landkreis Landshut hat seine Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Ruth Müller einstimmig als Kandidatin für die Landratswahl im März 2026 für die Delegiertenversammlung vorgeschlagen.

„Unser Landkreis steht vor großen Herausforderungen – von der Gesundheitsversorgung über solide Finanzen bis hin zu Fragen der Infrastruktur. In Zeiten wie diesen brauchen die Menschen eine Landrätin, die Verlässlichkeit ausstrahlt, Erfahrung und ein gutes Netzwerk mitbringt und gleichzeitig nah an den Menschen bleibt“, sagte Müller. „Ich bin seit fast 30 Jahren im Kreistag, und darf seit zwölf Jahren unsere Heimat im Landtag vertreten. Ich kenne unsere Bürgermeister und Gemeinderäte, Vereine, Unternehmen und Initiativen sehr genau. Bei dem Amt der Landrätin geht es nicht um Parteipolitik, sondern darum, Verantwortung für die Menschen hier im Landkreis zu übernehmen.“

Erfahrung und Vernetzung

Müller ist seit 1996 Mitglied des Kreistags, war viele Jahre Fraktionsvorsitzende der SPD und ist seit 2013 Abgeordnete im Bayerischen Landtag. Seit 2023 ist sie Generalsekretärin der BayernSPD. Dieses Amt wird sie beim Landesparteitag Ende September in Landshut abgeben. Ihre berufliche Laufbahn begann außerhalb der Politik: Nach einer Ausbildung im Einzelhandel arbeitete sie über zwei Jahrzehnte in einem Schweizer Industrieunternehmen in Landshut.

„Diese Mischung aus kommunaler Erfahrung, Landespolitik und Berufserfahrung macht sie zur besten Wahl für das Landratsamt. Ruth Müller weiß, wie Politik funktioniert, und sie weiß, was die Menschen im Alltag bewegt“, erklärte Bürgermeisterin Sibylle Entwistle (Vilsbiburg), stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende.

Eine Landrätin für alle

Stellvertretender Landrat Sebastian Hutzenthaler (Ergoldsbach) betonte: „Ruth Müller ist seit Jahrzehnten für alle Menschen im Landkreis da. Sie hört zu, sie kümmert sich und sie packt an. Sie ist auf Landes- und Bundesebene bestens vernetzt. Sie ist die Einzige im Feld, die seit über 30 Jahren Politik auf Gemeinde-, Kreis- und Landesebene gestaltet – und zwar nie auf der Hinterbank, sondern immer wahrnehmbar. Ihre Kandidatur ist ein Glücksfall für die Menschen im Landkreis Landshut, denn sie verbindet kommunale Verwurzelung mit Kontakten bis nach München und Berlin, die dem Landkreis auf dem Weg in die 30er Jahre helfen werden.

Ugur Sahin (Ergolding), stellvertretender Kreisvorsitzender, ergänzt: „In diesen Zeiten brauchen die Menschen keine Experimente, sondern eine Landrätin, die sofort handlungsfähig ist und die den Landkreis seit über 30 Jahren wie ihre Handtasche kennt.“
 

Müller kündigte an, Wirtschaftsförderung zur Chefsache zu machen, um unseren Landkreis als attraktiven Standort in der Metropolregion zu platzieren. Mit unseren vielen international tätigen Unternehmen, den sogenannten „Hidden Champions“ und der Hochschule Landshut müsse enger zusammengearbeitet werden, um neue StartUps und Gründungen in die Region zu holen. 
 

Müller, die dem Verwaltungsrat von LAKUMED 24 Jahre angehört hat und Mitglied im Gesundheitsausschuss des Bayerischen Landtags war, ist die Sicherung und Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung ein wichtiges Anliegen. Dazu gehören der Erhalt der Krankenhäuser und damit der besten medizinischen Versorgung, aber auch der Arbeitsplätze für die Beschäftigten. „Unsere Region wächst vor allem durch den Zuzug aus der Ballungsregion München, deshalb müssen wir den Ausbau der Schulen anpacken und zusätzliche Weiterbildungsangebote beispielsweise im Gesundheitsbereich etablieren“, umreißt Müller ihre weiteren Schwerpunkte.

Selbstverständlich werden auch Projekte wie die MVV-Anbindung weitergeführt und die Anbindung an den Regensburger Verkehrsverbund forciert, um den öffentlichen Nahverkehr attraktiver zu machen und die Straßen vom Individualverkehr zu entlasten.

 

Ein besonderes Anliegen, mit dem sich die Landkreis-SPD auf ihre Initiative hin in den letzten Monaten vor Ort beschäftigt hat, ist die Sicherheit der öffentlichen Infrastruktur, sei es Energieversorgung, Katastrophenschutz und die Sensibilität für Cyberangriffe und Fake-News. Als Landrätin wolle sie das neue Landratsamt als bürgernahes und digitales Zentrum weiterentwickeln: „Hier kommt mir meine Berufsausbildung mit viel Kundennähe und Dienstleistung zugute“, so Müller. „Mein Anspruch ist klar: Ich will den Landkreis Landshut stabil und zukunftsfähig aufstellen. Mit Klarheit, mit Erfahrung und im engen Austausch mit den Menschen vor Ort“, so Müller.

 

Homepage SPD Landkreis Landshut

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.