
Klarer Fokus - Leitantrag in Schweinfurt verabschiedet

Klarer Fokus - Leitantrag in Schweinfurt verabschiedet
Eine klare Strategie für die nächsten Jahre und eine neu geschärfte Zielgruppe – das ist das zentrale Ergebnis des Kleinen Parteitags, den die BayernSPD am Samstag im unterfränkischen Schweinfurt abhielt. Für die beiden Generalsekretärin der BayernSPD, Ruth Müller, MdL (Landshut) und Dr. Nasser Ahmed (Nürnberg) war es eine besondere Ehre, den neuen Generalsekretär der BundesSPD, Matthias Miersch willkommen zu heißen. „Wenn jemand weiß, was es bedeutet, das Amt des Generalsekretärs von heute auf morgen zu übernehmen, seine eigene Lebensplanung zu ändern und der Partei zu dienen, dann sind wir das“, erinnerte Müller an ihren Amtsantritt im Januar 2023 und wünschte Miersch eine stets glückliche Hand bei seiner neuen Aufgabe. Müller nutzte den Auftakt des Parteitags, um eine klare Botschaft an Friedrich Merz zu adressieren, der erst am Donnerstag deutlich gemacht hatte, dass es ihm nicht wichtig sei, Ministerinnen in einem Kabinett zu haben. Dazu kann ich ihm – stellvertretend für viele Frauen in diesem Land nur zurufen: „Wir Frauen halten auch nix von einem Friedrich Merz im Kanzleramt“! Im Zentrum der Politik der bayerischen Sozialdemokraten sollen künftig jene Menschen stehen, die täglich aufstehen und anpacken, ob in Voll- oder Teilzeit, in Ehrenamt oder Familie, ob Mindestlohn oder Facharbeitergehalt und die dieses Land zusammenhalten. Bayerns SPD-Vorsitzende Ronja Endres machte klar: Statt wie bei Söder und Merz nur die wenigen Leistungsträger mit Spitzengehältern in den Fokus zu nehmen, ginge es der SPD um die vielen, die echten Leistungsträger.
SPD-Generalsekretär Matthias Miersch bekräftigte den im Bund bereits angekündigten Kurs, 95 Prozent der Menschen und damit die arbeitende Mitte künftig entlasten zu wollen. Er machte ebenfalls klar: „Die, die darauf angewiesen sind, dass Schulen funktionieren, dass die Pflege funktioniert, dass die Gesundheitsversorgung funktioniert und Straßen und Schienen intakt sind. Die sich tagtäglich krumm machen und dieses Land am Leben halten. Das sind die Leistungsträger, für die wir Politik machen. Nicht bloß die Spitzenverdiener, die Söder und Merz im Fokus haben.“
Fotograf: Thomas Witzgall
Homepage SPD Landkreis Landshut
Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.
- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.
Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.
Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.
Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.
Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!
Vortrag 1: Langquaid Vortrag 2: Geiselhöring Vortrag 3: Rottenburg Vortrag 4: Straubing Vortrag 5: Aufhausen --------------------------------- Dröscher- Preis 2011 - "SPD erneuert sich" AK- Labertal erringt Platz 3 beim Bundesparteitag in Berlin Unterstützervideo I Unterstützervideo II Unterstützervideo III Unterstützervideo IV >Unser Wettbewerbsbeitrag: Wider das Vergessen - Zivilcourage heute Bilderimpressionen vom Stand der Labertaler SPD
Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.