Schülerwettbewerb gegen Rechtsextremismus

Veröffentlicht am 29.01.2012 in MdB und MdL

Mit Kreativität gegen Intoleranz

Das Bundesjustizministerium hat einen Schülerwettbewerb ins Leben gerufen, der Ideen gegen Rechtsextremismus fördern und auszeichnen will. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder unterstützt den Wettbewerb und ruft Schülerinnen und Schüler zur Teilnahme auf. „Nichts fürchten Nazis mehr als das freie Wort, als die kritische Diskussion und das selbständige Denken. Der Wettbewerb soll Schülerinnen und Schüler darin bestärken, sich ein eigenes Urteil, über Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, über Freiheit und Toleranz zu bilden“, so die Abgeordnete.

Die rechtsterroristische Mordserie des "Nationalsozialistischen Untergrunds" habe ganz Deutschland erschüttert und viele Fragen aufgeworfen. Den Kampf gegen Rechts müssten wir alle gemeinsam resolut und konsequent weiter führen. „Gerade junge Menschen werden immer wieder gezielt von Neonazis angesprochen und drohen den rechten Ideologien auf den Leim zu gehen. Offensiv müssen Politik und Zivilgesellschaft dagegenhalten, wenn beispielsweise Sportvereine oder Jugendgruppen unterwandert werden“, betont Marianne Schieder.

Was können Schülerinnen und Schüler in ihrem Freundeskreis, an der Schule oder in ihrer Stadt gegen Fremdenfeindlichkeit, Intoleranz und Diskriminierung unternehmen? Welche Möglichkeiten gibt es im Internet, sich gegen Rechtsextremismus stark zu machen? Mit welchen Aktionen kann man im Alltag deutlich machen: Toleranz zeigt sich im Handeln?

Mitmachen können alle Jugendlichen zwischen 14 und 20 Jahren - entweder einzeln oder als Gruppe/Schulklasse. Ausgezeichnet werden die besten Ideen, Konzepte und Aktionen gegen Rechtsextremismus. Bewertet werden die Idee und die Umsetzung. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt: Als Wettbewerbsbeitrag kann ein Video oder eine Webseite gestaltet, eine Fotoreportage oder eine künstlerisch-kreative Arbeit erstellt oder ein interessanter Text oder ein Aufsatz geschrieben werden. Die Schülerinnen und Schüler können attraktive Preise gewinnen, z.B. Gruppen- oder Klassenreisen nach Brüssel, München oder Berlin.

Die Preise werden in zwei Kategorien vergeben.

Preise für Gruppen- oder Klassenarbeiten:
1. Preis: Gruppen- oder Klassenreise nach Brüssel
2. Preis: Gruppen- oder Klassenreise nach Berlin oder München
3. Preis: 500 € für die Gruppen- oder Klassenkasse

Preise für Einzeleinsendungen:
1. Preis: MacBook Air
2. Preis: iPad
3. Preis: iPod

Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger wird die Preisträger auswählen und auf einer Veranstaltung in der ersten Hälfte 2012 öffentlich auszeichnen. Einsendeschluss ist der 30. April 2012.



Weitere Infos gibt es unter:
www.gerechte-sache.de/wettbewerb
www.facebook.com/gerechtesache

 

Homepage SPD Bezirk Oberpfalz

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.