40. Fischessen des OV Ergoldsbach

Veröffentlicht am 18.02.2013 in Veranstaltungen

Kandidatenriege für das Labertal mit Landtagsvizepräsident Franz Maget (3.v.re.): v.l. Harald Unfried, Ruth Müller, Anja König, Martin Kreutz und Sebastian Hutzenthaler

Gleich das Original wählen: SPD
Festredner Franz Maget erinnerte an die lange Geschichte und die traditionellen Werte der SPD
Das traditionelle Fischessen der Ergoldsbacher SPD feierte dieses Jahr seinen 40. Jahrestag. Nachdem bereits zum 30- jährigen Franz Maget die Festrede hielt, freute er sich umso mehr auch zu diesem Termin sprechen zu können. Tief beeindruckt waren die Zuhörer von den Ausführungen Franz Maget, der neben der 150 jährigen Geschichte der SPD, die mit ihren traditionellen Werten FREIHEIT- GLEICHHEIT- SOLIDARITÄT niemals Schiffbruch erlitten hat, auch die aktuelle Landespolitik in den Fokus stellte.

Insbesondere die Tatsache, dass sich die CSU lediglich von der zu erhaltenden Machtoption leiten lasse, wenn sie Ansichten und Argumente der SPD übernehme, stellte Maget heraus. "Die machen das nicht aus Überzeugung! Die machen das aus reinem Kalkül um möglichst viele Stimmen bei der nächsten Wahl zu erlangen", so Franz Maget unter dem Applaus der aus der ganzen Region angereisten Genossinnen und Genossen. Egal ob Atomausstieg, Donauausbau oder Studiengebühren - die besseren und nachhaltigen Argumente hat und hatte die SPD, so Maget weiter. Er erinnerte an die Diskussionen vor mehr als 10 Jahren zu Ganztagsschulen und Kinderbetreuung, wo die CSU die SPD jahrelang als die "Deppen" hinstellte, die sozialistische Ideologie vor das Wohl der Kinder und Familien stellte. "Heute versuchen wir mit viel Aufwand den Schaden abzuwenden, den diese konservative Politik, dieses rückwärtsgewandte Weltbild angerichtet hat. Heute gibt sich die CSU als Erfinde rund Verfechter eines modernen Bayern!". Maget forderte die Menschen auf, sich von dieser auf die Vergangenheit ausgerichteten Politik abzuwenden und mit der SPD gleich den Fortschritt zu wählen.

 

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.