Mit Volldampf Richtung Wettbewerb?

Veröffentlicht am 07.07.2011 in Europa

Podiumsdiskssion mit MdEP Ismail Ertug zur neuen europäischen Eisenbahnrichtlinie

Der europapolitische Gesprächskreis Oberpfalz und Niederbayern der Friedrich-Ebert-Stiftung diskutiert am 14. Juli über die neue europäische Eisenbahnrichtlinie als Herausforderung für Politik, Gewerkschaft, Kunden und Unternehmen.
Zehn Jahre nach Verabschiedung eines ersten Eisenbahnpakets will die EU Kommission dieses Paket überarbeiten. Die neue Richtlinie zur Schaffung eines einheitlichen europäischen Eisenbahnraums setzt dabei vor allem auf eine Trennung von Infrastrukturbetrieb und Erbringung von Verkehrsleistungen , also von Schiene und Bahnbetrieb.

Damit gerät vor allem Deutschland unter Beschuss, da sowohl Netz als auch Bahnbetrieb in den Händen der DB AG bzw. ihrer Tochtergesellschaft DB Netz sind. Privatanbieter aus dem In- und Ausland, oft Tochtergesellschaften ausländischer Staatsbahnen, beklagen deshalb einen Wettbewerbsnachteil und fordern seit Jahren die Trennung der beiden Sparten.

Im Oktober 2011 wird der Ausschuss für Verkehr und Fremdenverkehr des Europäischen Parlaments seine Stellungnahme zum Neufassung des ersten Eisenbahnpakets verabschieden. Der Europapolitische Gesprächskreis des Regionalbüros möchte Sie im Vorfeld dieser Entscheidung über die wichtigsten Punkte der geplanten Richtlinie informieren und mit Ihnen über die Folgen für Gewerkschaften, Kunden, Unternehmen und Politik diskutieren.



Podium:

Ismail Ertug, MdEP Amberg, Mitglied im Ausschuss für Verkehr und Fremdenverkehr

Martin Burkert, Mitglied des Geschäftsführenden Vorstands der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG)

Johann Metzner, Leiter Verkehrspolitik Europa Deutschen Bahn AG

Dietmar Knerr, Geschäftsführer der agilis Eisenbahngesellschaft mbH & Co. KG

Ort: DB Gästehaus und Trainingszentrum Regensburg, Klosterackerweg 1,93049 Regensburg


Zeit: Veranstaltungsbeginn 18 Uhr, ab 17.30 Uhr Einlass und Begrüßungskaffee

Datum: Donnerstag, 14. Juli 2011

Bitte melden Sie sich per e-mail (regensburg@fes.de), Telefon (0941/ 79 47 59) oder Telefax (0941/ 79 56 13) an. Alternativ können Sie sich auch über das Internet anmelden: www.fes-regensburg.de

 

Homepage SPD Bezirk Oberpfalz

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.