v.l.: Annette Karl, Franz Maget, Natascha Kohnen, Claudia Ziegler, Ruth Müller, Dr. Thomas Beyer, Ingo Schabmüller, Rainer Pasta
Werte von Bestand
SPD-Parteivorstand und Bayerisches Fernsehen besuchte Bonhoeffer-Ausstellung in Abensberg
v.l.: Annette Karl, Franz Maget, Natascha Kohnen, Claudia Ziegler, Ruth Müller, Dr. Thomas Beyer, Ingo Schabmüller, Rainer Pasta
Werte von Bestand
SPD-Parteivorstand und Bayerisches Fernsehen besuchte Bonhoeffer-Ausstellung in Abensberg
„Die Ehrfurcht vor der Vergangenheit und die Verantwortung gegenüber der Zukunft geben fürs Leben die richtige Haltung“ - dieses Zitat Dietrich Bonhoeffers gefiel dem SPD-Parteivorstand beim Besuch der Bonhoeffer-Ausstellung im Kreuzgang des Karmelitenklosters in Abensberg besonders. „Es mache deutlich, dass der Mensch aus der Geschichte lernen müsse, damit auch die Generationen der Zukunft eine lebenswerte und friedliche Gesellschaft in Freiheit vorfänden“, betonte Vizepräsident Franz Maget.
Der SPD-Ortsverein Abensberg mit den beiden Vorsitzenden Ingo Schabmüller und Claudia Ziegler hatte die Bonhoeffer-Ausstellung als vorletzte Station der mehrwöchigen Tour durch Niederbayern für eine Woche zu Gast. Viele Besucher des Hundertwasserturms nutzten auch die Gelegenheit, sich bei einem Aufenthalt in Abensberg mit dem Leben und Wirken Dietrich Bonhoeffers auseinanderzusetzen. „Toleranz, Zivilcourage und Demokratieverständnis aber auch ein tiefer Glaube und der Wunsch nach Ökumene werden durch die Ausstellung den Menschen nahe gebracht“, stellte Generalsekretärin Natascha Kohnen nach dem Rundgang fest.
Ein Blick ins Gästebuch beeindruckte den stellvertretenden Landesvorsitzenden Dr. Thomas Beyer, der ebenfalls evangelisch ist: „Dekan a. D. Walter Schmid, Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller, Schulklassen aus der ganzen Region im Abens- und Labertal und viele Kommunalpolitiker haben durch ihre Textbeiträge im Gästebuch dokumentiert, welch hohe Wertschätzung die Ausstellung genossen habe, und welch unterschiedlichen Zielgruppen man damit erreicht habe“. Rainer Pasta, Sprecher des SPD-AK Labertal und die Landshuter Kreisvorsitzende Ruth Müller führten die Besuchergruppe des SPD-Parteivorstands und das bayerische Fernsehen durch die Bonhoeffer-Ausstellung und erläuterten die einzelnen Stationen im Leben und Wirken Bonhoeffers.
MdL Annette Karl zeigte sich tief beeindruckt von der positiven Zusammenarbeit zwischen SPD und evangelischer Kirche, die auch ein deutliches Zeichen gegen rechtsradikale Tendenzen in der Gesellschaft sei. Als stell-vertretende Landesvorsitzende sei sie nun zum zweiten Mal bei den Bonhoeffer-Wochen dabei. Der Auftakt der Bonhoeffer-Wochen fand am 8. Mai mit einer Fahrt nach Flossenbürg statt, die von der SPD Schierling für den SPD-AK Labertal und die evangelischen Kirchen organisiert wurde. MdL Annette Karl hatte damals die Besuchergruppe in ihrem Heimatlandkreis begrüßt und bei der Kranzniederlegung in Flossenbürg begleitet.
Zivilcourage, Freiheit, Demokratie und gelebtes Christentum seien auch heute Werte, für die es sich lohne, einzustehen, waren sich die Besucher der Ausstellung einig.
Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.
- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.
Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.
Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.
Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.
Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!
Vortrag 1: Langquaid Vortrag 2: Geiselhöring Vortrag 3: Rottenburg Vortrag 4: Straubing Vortrag 5: Aufhausen --------------------------------- Dröscher- Preis 2011 - "SPD erneuert sich" AK- Labertal erringt Platz 3 beim Bundesparteitag in Berlin Unterstützervideo I Unterstützervideo II Unterstützervideo III Unterstützervideo IV >Unser Wettbewerbsbeitrag: Wider das Vergessen - Zivilcourage heute Bilderimpressionen vom Stand der Labertaler SPD
Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.