Nicht an den Familien sparen

Veröffentlicht am 13.06.2010 in Familie

die beiden Kreisvorsitzenden Kerstin Schanzer und Ruth Müller

Die von der Bundesregierung geplante Kürzung des Elterngeldes stößt bei der Führung der Landkreis-SPD auf strikte Ablehnung.

„Nun ausgerechnet bei einem erfolgreichen und modernen Instrument der Familienpolitik sparen zu wollen ist das Gegenteil von intelligentem Sparen“, kritisiert die Kreisvorsitzende der SPD Ruth Müller. Mit dem Elterngeld habe die SPD vor allem erwerbstätigen Müttern eine Brücke bauen wollen, Familie und Beruf zu vereinbaren. „Diese Brücke darf nun nicht von der neuen Bundesregierung beschädigt werden. Hier darf nicht an den Familien gespart werden, denn diese sind die Zukunft des Landes“, fordert die stellvertretende Kreisvorsitzende und berufstätige Mutter Kerstin Schanzer. Die von Bundesfamilienministerin Kristina Köhler (CDU) vorgeschlagenen Kürzungen seien zudem Wahlbetrug. Vor der Bundestagswahl hätten CDU und CSU noch die zusätzliche Einführung eines Teilelterngeldes sowie mehr Vätermonate versprochen. Jetzt verabschiede sich die Bundesregierung von diesen Versprechen und mache mit einer Kürzung für mittelständische Familien und einer
kompletten Streichung für Familien mit Arbeitslosengeld-IIBezug
das Gegenteil. Dabei sei die finanzielle Situation heute nicht wesentlich anders als vor der Bundestagswahl, auch die Schuldenbremse sei vor der Wahl bekannt gewesen. „So kann man mit den Familien nicht umgehen. Es ist auch völlig absurd, erst das Kindergeld um 10 Euro zu erhöhen und dann das Elterngeld kürzen zu wollen. Netto droht den Familien in Stadt und Landkreis Landshut deutlich weniger in der Tasche, vor allem wenn dann auch noch eine Kopfpauschale bei den Krankenkassenbeiträgen dazu kommen sollte“, so die beiden Vorsitzenden der SPD im Landkreis.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.