Nur Metropolregionen werden weltweit wahrgenommen

Veröffentlicht am 03.05.2010 in Wirtschaft

SPD aus Stadt und Landkreis mit Münchens OB Christian Ude

Jahresempfang der SPD Landshut mit Münchens OB Christian Ude

Erstmals veranstaltete die Landshuter SPD einen Jahresempfang, der im Café „Isartürl“ abgehalten wurde. Und mit Münchens Oberbürgermeister Christian Ude hatten sich die Landshuter Sozialdemokraten ein politisches Urgestein geholt, um über die „Wirtschaftsachse München-Landshut“ zu sprechen.

„Die Identität einzelner Kommunen zu wahren ist wichtig“, so Ude. Dennoch komme es im globalen Wettbewerb darauf an, als „Region“ wahrgenommen zu werden. Es reiche nicht, wenn ein Hotel ein Wellnessprogramm biete, rundherum aber nichts stattfinde. „Vernetzung“ und „Zusammenspiel“ seien hier die Zauberworte, so Ude. Gerade die ländlichen Regionen könnten nicht vom Japaner, der „Europe in 4 days“ mache, profitieren – hier müssten die Schwerpunkte beispielsweise im Gesundheits- und Familienbereich gesetzt werden. Die Identität zu wahren, Arbeitsplätze zu schaffen und zu erhalten und als Lebensort attraktiv zu sein, seien die großen Herausforderungen für die Kommunen in den kommenden Jahren.

Gerade die Region München und Landshut habe auch durch den Bau des Münchner Flughafens in Erding profitiert, denn für Standortansiedlungen sei es auch wichtig, dass nicht nur die Waren schnell transportiert werden können. Mindestens genauso wichtig sei es, dass Firmenbesucher und Ingenieure mit guten Verkehrsanbindungen konfrontiert werden. Die Entscheidung, den Flughafen in Erding zu bauen, sei in den 60er Jahren gefallen, so Ude. Und zwar im Endausbau mit vier Startbahnen, präzisierte er. Ob eine dritte Startbahn langfristig nötig sei, könne man heute nicht absehen. „Bankenkrise, Wirtschaftskrise und Vulkanausbruch zeigen uns deutlich, dass Prognosen schwierig sind, wenn sie sich mit der Zukunft beschäftigen“, zitierte er Karl Valentin. Dem Landshuter Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters, Robert Gewies wünschte Christian Ude viel Glück und Erfolg. Gerade Städte wie Fürth, Nürnberg, Passau oder Weiden zeigen, dass sozialdemokratische Bürgermeister erfolgreich arbeiten.

Robert Gewies bedankte sich bei Christian Ude für seinen Besuch an der Isar und ging in seiner Rede auf die vorhandene Situation in Landshut ein. Gerade im Bereich der Kinderbildungs- und –betreuungseinrichtungen müsse Landshut in Zukunft mehr investieren. Die Landshuter müssten künftig auch den Mut haben, strategische Zukunftsentscheidungen schneller zu fällen. Es könne nicht sein, dass in Landshut jahrelang über eine Veranstaltungshalle diskutiert werde, während in den umliegenden Gemeinden ein Bürgersaal nach dem anderen gebaut werde.

Die beiden Vorsitzenden des Stadtverbands, Anja König und Gerhard Wick zeigten sich in ihren Gruß- und Schlussworten erfreut über den zahlreichen Besuch des gelungenen Jahresempfangs und versprachen, dies auch 2011 zu wiederholen.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.