25 Jahre Baustopp WAA Wackersdorf

Veröffentlicht am 23.05.2014 in Presse

25 Jahre ist es schon her, dass die Atomwirtschaft verkündet hat, die Bauarbeiten für eine atomare Wiiederaufarbeitungsanlage in Wackersdorf einzustellen und abgebrannte Brennstäbe aus deutschen Atomkraftwerken in Frankreich aufarbeiten zu lassen. Der jahrelange friedliche und phantasievolle Protest und Widerstand der Bevölkerung, der auch durch bis dahin nicht gekannte massive Polizeeinsätze nicht gebrochen werden konnte, war damit erfolgreich. Der Baustopp für das Projekt WAA Wackersdorf markierte zugleich den Abschied von der irrealen Vorstellung, einen geschlossenen nuklearen Kreislauf herstellen zu können und war Voraussetzung für den Jahre später beschlossenen Ausstieg aus der Nutzung der Atomenergie.

Die SPD-Landtagsfraktion erinnert bei einer Veranstaltung am

Freitag, den 30. Mai 2014 um 19 Uhr
in der Oberpfalz-Halle in Schwandorf

an den Widerstand gegen die WAA und den Baustopp vor 25 Jahren.

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion, MdL Markus Rinderspacher, wird MdL Franz Schindler ein Grußwort sprechen. Im Mittelpunkt steht aber ein Rückblick von Altlandrat Hans Schuierer, der bundesweit bekannt gewordenen Symbolfigur des Widerstands gegen die WAA. Zwischen den Ansprachen werden Ausschnitte von Filmen und Bilder über den Widerstand gegen die WAA gezeigt. Die Geschwister Winterer aus Schwarzenfeld, die während des Widerstands gegen   die WAA häufig mit Landrat Hans Schuierer aufgetreten sind, umrahmen die Veranstaltung musikalisch. 

Die SPD-Landtagsfraktion lädt alle, die jahrelang in Bürgerinitiativen, Vereinen und Parteien  gegen die WAA gekämpft, herzlich zu der Veranstaltung ein.

 

Homepage SPD Bezirk Oberpfalz

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.