Naherholung im Labertal

Veröffentlicht am 07.09.2009 in Regionalpolitik

Tourismusexperte Michael Adam begeistert vom Naherholungszentrum Hart
Laberweinting: Auf Einladung der beiden Ortsvereine Geiselhöring und Mallersdorf-Pfaffenberg kam der jüngste Bürgermeister und ausgewiesene Tourismusexperte, Michael Adam aus Bodenmais, ins Labertal und besuchte das Naherholungszentrum Hart. "Sanfter Tourismus in der Fläche ist für die Urlaubsgebiete im Bayerischen Wald genauso wichtig, wie für die Menschen vor Ort, doch die politischen Rahmenbedingungen müssen besser werden", so Michael Adam.

"Naherholungsgebiete für die Menschen in der Region ergänzen das Angebot unserer Tourismushochburgen im Bayerischen Wald. Wir sehen hier nicht eine Konkurrenzsituation, sondern ein sich ergänzendes Angebot", so der jüngste Bürgermeister Deutschlands aus Bodenmais, dem führenden Tourismusort im Bayerischen Wald. Adam zeigte sich überrascht von der Qualität und der Vielfalt des Angebotes, dass das Naherholungszentrum Hart zu bieten hat. "Das erwartet man nun ja nicht unbedingt, wenn man hier durchfährt", so Adam bei seinem Besuch. Die fehlende Ausschilderung und die überregional geringe Bekanntheit dieser Naherholungsanlage überraschte den SPD-Bundestagskandidaten. "Mit so einem Schmuckstück geht man bei uns anders um. Landkreis und Gemeinde, ja die ganze Region versteckt hier ein absolutes Glanzlicht." Xaver Holzer entlockte diese Aussage ein Schmunzeln: "So unbekannt ist der Hart nicht. Wir haben eigentlich jedes Wochenende ein volles Haus und wenn man eine größere Veranstaltung plant, muss man sich fast schon ein Jahr vorher anmelden. Auch die Hartpartys sind weit in der Region bekannt und immer gut besucht. Ich bin zufrieden!" Mit der Mehrzweckhalle, dem Waldspielplatz, den Rasen-, Sand- und Aspahltspielfeldern, dem großen Feuerplatz oder den weitläufigen Wanderwegen hat der Hart ein einmaliges Freizeitangebot, besonders für Familien und Jugendgruppen, zu bieten. Aber auch Vereine oder Reitergruppen aus nah und fern, wissen die Abgeschiedenheit und Idylle des Naherholungszentrums im Labertal zu schätzen. Weit ab vom Verkehr bietet es ein sicheres und attraktives Erholungsangebot für jung und alt.

Michael Adam, SPD-Kandidat bei der kommenden Bundestagswahl und Herausforderer des Tourismusbeauftragten der Bundesregierung, Ernst Hinsken, zeigte am Beispiel Hart auf, wo die Versäumnisse der letzten Jahre von Seiten der Politik liegen: "Die Förderung von Gastonomen und Hoteliers zur Renovierung und dem Ausbau der Bettenkapazität wurden gänzlich verschlafen. Heute muss man moderne Übernachtungsmöglichkeiten anbieten können, um internationalen Standards zu halten. Besonders solche Angebote wie hier im Hart – sanfter Tourismus in der Fläche – sind unbezahlbar für Mensch und Natur in der Region. Jeder Urlauber, der zu uns kommt, sichert das Einkommen und Überleben der Gastronomie und der Geschäfte vor Ort, denn hier kaufen die Gastronomen und die Urlauber ein!"

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.