Stadt und Land – Hand in Hand

Veröffentlicht am 17.04.2009 in Regionalpolitik

SPD-Spitzengespräch Stadt und Land. (Von links:) Kerstin Schanzer, Gerhard Wick, Anja König und Ruth Müller.

Die Vorsitzenden des SPD-Kreis- und Stadtverbandes Landshut sind sich einig
„Es gibt sehr viele Themen, die nicht an einer Stadt- oder Landkreisgrenze aufhören.“ Hier waren die Kreisverbandsvorsitzenden Ruth Müller und Kerstin Schanzer mit den Stadtverbandsvorsitzenden Anja König und Gerhard Wick vollständig einer Meinung. Eine gute Zusammenarbeit über die geographischen Grenzen hinaus sei sehr wichtig, stellte man sehr schnell fest.

Ruth Müller sprach hierbei insbesondere das Gesundheitswesen an. Es ginge darum, den Bürgern eine optimale Versorgung auf kurzen Wegen zu bieten. Die Krankenhäuser müssen zusammen arbeiten und nicht Konkurrenzkämpfe verfallen. Im Mittelpunkt müsse immer der Mensch stehen, die medizinischen Einrichtungen dürften nie aus der öffentlichen Hand gegeben werden.
Auch in der Bildungspolitik gibt es keine Grenzen. Die Stadtverbandsvorsitzende Anja König bekräftigte nochmals, dass es im Bildungssystem gravierende Veränderungen geben müsse. Die Kinder aus dem ländlichen, dünner besiedelten Bereich hätten künftig wohl noch mehr Schwierigkeiten, weiterführende Schulen zu besuchen. Hauptschulen vom Land bangen zum Teil um ihre Existenz. Die Einführung des G8 und der sechsstufigen Realschule über Nacht sei eine einzige Farce und habe das Grundrecht auf gleiche Bildungschancen für alle noch unerreichbarer gemacht.
„Die offensichtliche Verbindung zwischen Stadt und Land stellt der ÖPNV dar.“, so die stellvertretende Kreisvorsitzende Kerstin Schanzer. Ohne einen strukturierten und abgestimmten öffentlichen Nahverkehr würden für viele Mitbürger Arztbesuche unmöglich und eine Teilnahme am kulturellen Leben unerreichbar. Deshalb sei auch hier eine gute Zusammenarbeit von höchster Priorität.
Gerhard Wick, stellvertretender Stadtverbandsvorsitzender, stellte fest: „Es gibt so viele Themen, die die Vorsitzenden an einem Abend nicht besprechen können. Stadt- und Kreisverband sollten sich künftig noch besser vernetzen.“ Er wies dabei auf die vor kurzem gegründeten Fachgruppen hin, die sich mit bestimmten Themen im Einzelnen beschäftigen. Hier seien die ersten Ansatzpunkte, die man für eine weitere Zusammenarbeit ergreifen müsse. Nur gemeinsam mit gebündelten Kräften könne man voran kommen und dabei müsse man immer über den Tellerrand hinaus schauen, um die Themen der Sozialdemokratie in Stadt und Land mit Leben zu erfüllen.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.