
- Johanna Werner-Muggendorfer MdL, Kelheim, Vorsitzende der Niederbayern SPD
- Reinhold Perlak, MdL, Straubing, und
- Bernhard Roos, MdL, Passau.

Niederbayern liegt nicht nur geografisch, sondern auch politisch wieder im Mittelpunkt Europas. Selbstverständlich orientieren sich die Niederbayern auch zu ihren Nachbarn in Tschechien und Österreich hin. Auch die Niederbayern-SPD weiß, dass es strukturelle Probleme in Ostbayern gibt. Aber das ist noch lange kein Grund, hunderttausende Menschen im östlichen Niederbayern völlig abzuschreiben. Dies wird den fleißigen, bodenständigen und heimatverbundenen Niederbayern überhaupt nicht gerecht. Viele nehmen täglich stundenlange Wege zur Arbeit in Kauf, um in ihrer Heimat bleiben zu können. Pauschal ganze Landstriche einfach abzuschreiben, ist eine Bankrotterklärung der Politik der bayerischen Staatsregierung, die den Verfassungsauftrag der Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse im Amtseid geschworen hat. Den überregionalen Zentren wie München oder Regensburg müssen auch starke regionale Zentren vor Ort gegenüber stehen, die als Kondensationskerne für eine regionale Entwicklung dienen. Dazu braucht es eine leistungsfähige Infrastruktur, wie zum Beispiel auf der Schiene und eine leistungsfähige Datenautobahn. Eine rein betriebswirtschaftliche Analyse gibt den Wert der Lebensqualität und die Leistungsfähigkeit der Bürgerinnen und Bürger in den Städten und Gemeinden überhaupt nicht wieder.
Niederbayern darf nicht abgehängt werden. Leben und Arbeiten muss in ganz Niederbayern, möglich sein, so wie es der verfassungsgemäße Auftrag der Staatsregierung ist.
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Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.
- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.
Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.
Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.
Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.
Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!
Vortrag 1: Langquaid Vortrag 2: Geiselhöring Vortrag 3: Rottenburg Vortrag 4: Straubing Vortrag 5: Aufhausen --------------------------------- Dröscher- Preis 2011 - "SPD erneuert sich" AK- Labertal erringt Platz 3 beim Bundesparteitag in Berlin Unterstützervideo I Unterstützervideo II Unterstützervideo III Unterstützervideo IV >Unser Wettbewerbsbeitrag: Wider das Vergessen - Zivilcourage heute Bilderimpressionen vom Stand der Labertaler SPD
Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.