Unterstützung der Seliger-Gemeinde

Allgemein

Für 16 Woche, vom 23.4. bis 24.8.2012, lief die Ausstellung der Seliger-Gemeinde „Von der DSAP zur Seliger-Gemeinde“  im Labertal – In Straubing, Geiselhöring, Rottenburg, Mallersdorf-Pfaffenberg, Eggmühl, Regensburg und Rohr hinterließ die Ausstellung einen bleibenden Eindruck.

 

„Wer, wenn nicht die Seliger-Gemeinde ….“

Mit einem Schreiben an den SPD-Parteivorstand unterstützt der SPD-Arbeitskreis Labertal die Bewerbung der Seliger-Gemeinde zum „Wilhelm-Dröscher-Preis 2017“:

Gerne unterstützt der SPD-Arbeitskreis Labertal (Gewinner des Wilhelm-Dröscher-Preises 2011) die Bewerbung der Seliger-Gemeinde zum „Wilhelm-Dröscher-Preis 2017“. Die Seliger-Gemeinde lebt die Werte und Ziele der Arbeiterbewegung wie keine andere uns bekannte Institution.
 

Mit der Aufgabe, die deutsch-tschechischen Beziehungen zu verbessern und auf eine zukunftsfähige Grundlage zu stellen, leistet die Seliger-Gemeinde einen unschätzbaren Beitrag zu einem gemeinsamen, freien und sozialen Europa. Gerade wir als Sozialdemokraten im Grenzland zu Tschechien wissen, wie fragil und schwierig die nachbarschaftlichen Beziehungen noch immer sind.

Seit 1951 bemüht sich die Seliger-Gemeinde das Gedenken an sudetendeutschen Sozialdemokraten aufrecht zu erhalten. Eine wichtige Aufgabe, denn gerade die Sudetendeutschen, hier haben viele von uns ihre familiären Wurzeln, werden nur zu oft im In- und Ausland auf die Hitler-Sympathisanten reduziert. Umso wichtiger ist es den Widerstand der sudetendeutschen Sozialdemokraten nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

Wer, wenn nicht die Seliger-Gemeinde, hat es verdient, den Wilhelm-Dröscher-Preis 2017 überreicht zu bekommen.

 
 

Der AK Labertal stellt sich vor:

Im Herbst 2008 schlossen sich die SPD-Ortsvereine im Labertal zu einem Aktionsbündnis zusammen. Gegenseitige Unterstützung sowie die Optimierung der Synergieeffekte, die gemeinsames Handeln bieten, waren Motivation und Ziel der Initiative. Mit Einbindung der SPD-Mandatsträger in der Region Labertal gelang es zum Europa- und Bundeswahlkampf, eindrucksvolle Informationsabende zu veranstalten. Mit der Wanderausstellung "Rechtsradikalismus in Bayern" die 2009 und 2010 in der Region flächendeckend gezeigt werden kann, positioniert sich der AK, wie zur Gründung beschlossen, deutlich gegen rechtsradikale Tendenzen in der Region. Auch die Ausstellungsreihe "gerade Dich, Arbeiter, wollen wir" - in Zusammenarbeit mit dem DGB - war ein Erfolg. Neben den Historischen Themennachmittagen hat sich der AK mit den Bonhoeffer-Wochen als die "kreativste und kompetenteste gesellschaftliche Gruppe" im Labertal präsentiert und die Menschen in der Region erreicht. Bei der Vergabe des Wilhelm_Dröscher-Preises 2011 musste sich der AK Labertal in der Kategorie "Kampf gegen Rechtsextremismus" nur Storch Heinar geschlagen geben Für den noch jungen AK Labertal und die 14 SPD- Ortsvereine des Großen und Kleinen Labertales ist der 3. Preis eine großartige Auszeichnung. Und für die SPD im Labertal ist die Präsentation beim Parteitag und die Bronzemedaille Ansporn und Auftrag, sich für die Menschen in der Region einzusetzen und ihnen die Grundwerte und die Politik der Sozialdemokratie zu vermitteln und ans Herz zu legen. Neben politischen Aktionen auf kommunaler, Landes-, Bundes- und Europaebene darf die Geselligkeit nicht zu kurz kommen. So treffen sich die Mitglieder im AK-Labertal regelmäßig zu geselligen Veranstaltungen mit den Nachbarvereinen. Zu allen Aktivitäten des AK Labertal ist die interessierte Bevölkerung herzlich eingeladen.

 

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