Jahresabschluss 2017

Veranstaltungen

Plakat für die Ausstellungsreihe „Weiße Rose“2018 – Die Landtagsabgeordneten Johanna Werner-Muggendorfer und Ruth Müller sowie SPD-Kreisvorsitzender Martin Kreutz freuen sich über die Präsentation der Wanderausstellung im Labertal

 

Rotes Netzwerk im Labertal zieht Jahresbilanz

Netzwerk-Knoten verdichten sich - AK Labertal legt Wanderausstellung „Weiße Rose“ 2018 neu auf

Geiselhöring: Auch dieses Jahr blickt der SPD-Arbeitskreis Labertal zwischen den Feiertagen auf das vergangene Jahr zurück. Zusammen mit dem SPD-Ortsverein Geiselhöring und den Vertretern der Regionalgruppe Niederbayern-Oberpfalz der Seliger Gemeinde wurde bei der traditionellen „scharfen roten Supp´n“ im Gasthaus Hagn in Sallach am Mittwochabend der Jahresabschluss begangen. Natürlich durfte auch ein Ausblick auf das Jahr 2018 nicht fehlen, in dem der AK Labertal, in seinem zehnten Jahr, die Wanderausstellung „Weiße Rose“ neu auflegt und die Ausrufung des Freistaates Bayern durch Kurt Eisner und Ludwig Gandorfer vor 100 Jahren besonders im Auge hat.

 

„Da sich die Knoten unseres sozialdemokratischen Netzwerks im Labertal immer mehr verdichten, die gemeinsamen Aktionen und die gegenseitige Unterstützung dabei immer mehr und besser werden, macht es Sinn, den Jahresabschluss ebenfalls gemeinsam zu gestalten“, so AK-Sprecher Rainer Pasta. Er konnte, neben den Akteuren des AK Labertal aus den umliegenden SPD-Ortsvereinen, auch die Vertretern der Seliger Gemeinde Niederbayern-Oberpfalz sowie die Vorstandschaft des Ortsvereins Geiselhöring begrüßen. In kurzen Grußworten stellten die Landtagsabgeordneten Johanna Werner-Muggendorfer und Ruth Müller, der SPD-Kreisvorsitzende Martin Kreutz, die beiden SPD-Stadträte Harry Büttner und Josef Eisenhut ihre Verbundenheit zum AK Labertal unter Beweis. SPD-Ortsvorsitzender Michael Wittmann freute sich, dass die Veranstaltung in Geiselhöring stattfinden konnte und präsentierte einen Ausblick auf das ambitionierte Jahresprogramm der Geiselhöringer SPD.

 

Rückblick auf viele gemeinsame Aktionen

 

AK-Sprecher Rainer Pasta zeigte nach dem Genuss der traditionellen „scharfen roten Supp´n“ in einem reichbebilderten Vortrag die Aktivitäten der drei eingebundnen Organisationen im letzten Jahr auf. Diese reichten von den Neuwahlen des OV Geiselhöring über die Veranstaltungen des AK Labertal bis hin zur Bewerbung der Seliger Gemeinde um den Wilhelm-Dröscher-Preis 2017 beim SPD-Bundesparteitag in Berlin. Mit einem Ausblick auf die anstehenden Wahlen und die Feierlichkeiten zum 100. Jahrestag Ausrufung des Freistaats Bayern beendete Pasta seinen Beitrag.

 

Wanderausstellung „Weiße Rose“ kommt 2018 erneut ins Labertal

Bereits 2013 tourte der AK Labertal mit der Wanderausstellung zur Widerstandsgruppe Weiße Rose durch die Region. Auf bis zu 47 Text- und Bildtafeln beschreibt die Ausstellung die Entstehungsgeschichte der Weißen Rose, ihre Widerstandsaktionen, die Verbindungen zu anderen Oppositionellen sowie ihre Zerschlagung durch die NS-Justiz. „Die Münchner Widerstandsgruppe um Hans Scholl und Alexander Schmorell stellte sich ab Sommer 1942 mit sechs Flugblättern offen gegen die NS-Diktatur und rief zur sofortigen Beendigung des Krieges auf. Im Februar 1943 wurde der innere Kreis der Weißen Rose zerschlagen“, umriss Karin Hagendorn, stellvertretende Sprecherin des AK Labertal den geschichtlichen Hintergrund der Ausstellung. Martin Auer aus Schierling ist es gelungen, die Ausstellung erneut für den AK Labertal zu bekommen. In Abstimmung mit dem Bürgerbüro Ruth Müller, MdL wird derzeit die Ausstellungsreihe geplant. „Am 22. Februar 2018 jährt sich zum 75. Jahrestag die Ermordung der Geschwister Hans und Sophie Scholl und Christoph Probst. In den späteren Monaten fielen auch Prof. Kurt Huber, Alexander Schmorell, Willi Graf und Hans Leipelt dem Schafott zum Opfer. Aus diesem Anlass ermöglicht der SPD-Arbeitskreis Labertal ab Mitte März bis zum Juni/Juli 2018 die Wanderausstellung der Weiße-Rose-Stiftung in zahlreichen Gemeinden und Schulen zwischen Regensburg und Landshut und von Straubing bis Kelheim“, so Ruth Müller, MdL. Die geplanten 14 Wochen seien mittlerweile von den Ortsvereinen in der Region gebucht und würden, meist in Verbindung mit den örtlichen Schulen, im Ausstellungszeitraum präsentiert, konnte Müller den Anwesenden berichten.

AK Labertal mit Erfahrung bei großen Ausstellungen

Der SPD Arbeitskreis Labertal konnte 2013 erstmals für vier Wochen die Ausstellung der Weiße Rose- Stiftung e.V. in die Region holen und Schulen, Kirchen und Vereinen in Rohr, Schierling und Geiselhöring nach Mallersdorf- Pfaffenberg kostenlos zur Verfügung stellen.  Der AK Labertal habe schon mehrfach gezeigt, dass er große Ausstellungen organisieren und problemlos durchführen könne. Ruth Müller zeigte sich überzeugt, dass auch 2018 eine  unkomplizierte und erfolgreiche Zusammenarbeit zum Erfolg der Ausstellung führen werde.

Abschließend luden die SPD-Ortsvorsitzende Madlen Melzer und Michael Wittmann die Anwesenden zum Labertaler Dreikönigstreffen am 7. Januar nach Schierling und zur Auftaktveranstaltung der Reihe „SPD im DIALOG“ in Geiselhöring am 25. Januar ein.

 
 

Der AK Labertal stellt sich vor:

Im Herbst 2008 schlossen sich die SPD-Ortsvereine im Labertal zu einem Aktionsbündnis zusammen. Gegenseitige Unterstützung sowie die Optimierung der Synergieeffekte, die gemeinsames Handeln bieten, waren Motivation und Ziel der Initiative. Mit Einbindung der SPD-Mandatsträger in der Region Labertal gelang es zum Europa- und Bundeswahlkampf, eindrucksvolle Informationsabende zu veranstalten. Mit der Wanderausstellung "Rechtsradikalismus in Bayern" die 2009 und 2010 in der Region flächendeckend gezeigt werden kann, positioniert sich der AK, wie zur Gründung beschlossen, deutlich gegen rechtsradikale Tendenzen in der Region. Auch die Ausstellungsreihe "gerade Dich, Arbeiter, wollen wir" - in Zusammenarbeit mit dem DGB - war ein Erfolg. Neben den Historischen Themennachmittagen hat sich der AK mit den Bonhoeffer-Wochen als die "kreativste und kompetenteste gesellschaftliche Gruppe" im Labertal präsentiert und die Menschen in der Region erreicht. Bei der Vergabe des Wilhelm_Dröscher-Preises 2011 musste sich der AK Labertal in der Kategorie "Kampf gegen Rechtsextremismus" nur Storch Heinar geschlagen geben Für den noch jungen AK Labertal und die 14 SPD- Ortsvereine des Großen und Kleinen Labertales ist der 3. Preis eine großartige Auszeichnung. Und für die SPD im Labertal ist die Präsentation beim Parteitag und die Bronzemedaille Ansporn und Auftrag, sich für die Menschen in der Region einzusetzen und ihnen die Grundwerte und die Politik der Sozialdemokratie zu vermitteln und ans Herz zu legen. Neben politischen Aktionen auf kommunaler, Landes-, Bundes- und Europaebene darf die Geselligkeit nicht zu kurz kommen. So treffen sich die Mitglieder im AK-Labertal regelmäßig zu geselligen Veranstaltungen mit den Nachbarvereinen. Zu allen Aktivitäten des AK Labertal ist die interessierte Bevölkerung herzlich eingeladen.

 

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